Mein ausführliches Duft-Review:
Ah, die Dreistigkeit eines Namens wie Fucking Fabulous! Er sorgt garantiert für einen zweiten Blick und lässt dich fragen: „Was zum F*ck ist das denn?“. In einer Welt, in der Eleganz und Understatement normalerweise die Namen von Düften bestimmen, ist Tom Ford einen ganz anderen Weg gegangen. Beim ersten Schnuppern ist der Duft rätselhaft, fast nicht zu fassen. Doch mit der Zeit, wenn sich die Nase daran gewöhnt hat, ergibt er etwas mehr Sinn. Vielleicht liegt der Name ja gar nicht so weit daneben.
Auf einen Blick:
- Duftprofil: süß, Leder, orientalisch
- Jahreszeit: Winter
- Haltbarkeit: durchschnittlich
- Anlass: Dates, Büro, Nachtleben
- Preis: $$$$
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Duft:
Ehrlich gesagt war mein erster Eindruck eher in Richtung Fucking-Not-That-Good als fabulous. Der freche Name hatte eine gewisse Erwartung geweckt, und ich hatte wohl auf etwas Konventionelleres gehofft. Aber nein, das hier war eine Reise in unbekanntes Duftterritorium. Weißt du noch, wann du zuletzt süßes Leder gerochen hast? Ich auch nicht, bis zu diesem Duft. Es fühlt sich an, als würdest du an einem kalten Wintermorgen in einen brandneuen Sportwagen steigen, samt Ledersitzen. Er ist vor allem eine süße, schwere Mischung, ausbalanciert durch dezente Ledernoten und nur einen Hauch orientalischer Mystik. Anfangs fand ich seine Intensität etwas irritierend, aber durch häufiges Tragen ist er mir ans Herz gewachsen. Perfekt für kalte Wintertage, und seine Vielseitigkeit zeigt sich darin, dass er sich beim Date am Abend genauso nahtlos einfügt wie im Büro.

Haltbarkeit:
Wer Parfums gewohnt ist, die ewig bleiben und sich wie ein hartnäckiger Gast verhalten, der den Wink mit dem Zaunpfahl nicht versteht, für den schlägt Fucking Fabulous einen anderen Ton an. Bei einer Mischung aus süßem Leder für den Winter denkt man sofort an Beast-Mode-Haltbarkeit. Aber dieser Duft? Er ist hartnäckig, ja, und hält sich respektable Stunden, aber er bleibt nicht unangenehm lange hängen.
Fazit:
Wenn du auf der Suche nach etwas bist, das aus der Masse heraussticht, ist Fucking Fabulous einen Versuch wert, vor allem wenn du eine Schwäche für süße Düfte mit einem Hauch Leder hast. Er bewegt sich wunderbar auf der Grenze zum Unisex-Duft, selbst wenn er dich also nicht überzeugt, könnte er bei deiner Freundin voll einschlagen. Als Vergleich fällt mir am ehesten Initio – Oud for Greatness ein. Fucking Fabulous wirkt aber wie dessen umgänglicherer Cousin, eine süßere Version ohne das markante Oud und damit ohne die animalische Note.
Unterm Strich ist dieses Review meine persönliche Meinung, und Düfte sind nun mal etwas sehr Persönliches. Wenn dich die Neugier packt, gib Fucking Fabulous eine Chance. Vielleicht wächst er dir ans Herz, so wie mir.
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